Dementi - eine unterstützte Selbsthilfegruppe

Selbsthilfe und Demenz

Die Dementi-Gruppe hat einen neuen Treffpunkt - seit März 2016

 

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Foto: Kathrina Becker

im Evgl. Senioren- und Beratungszentrum Duisburg-Neudorf, Gustav-Adolf-Str. 65, 47057 Duisburg wie immer dienstags, zwei Mal im Monat.

 

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Foto: Kathrina Becker

Dementi News

Christel Feger ist Podiumsteilnehmerin auf der Jahrestagung der Landesinitiative Demenz-Service-NRW " Aktiv gegen das Vergessen-Demenz und Prävention" am 23.06.2016 in Schwerte

Foto: Landesinitiative Demenz-Service NRW

Viktoria von Grone und Christel Feger eröffnen als Schirmherrinnen die Veranstaltung "Vielbewegt - mit Demenz aktiv und sportlich mittendrin" am 11.03.2016 in Frankfurt

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Viki und Christel im Gespräch mit Hartmut Schilling,  Kooperationspartner im Projekt "Vielbewegt- mit Demenz aktiv und sportlich mittendrin"

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Hier weitere Fotos von der Veranstaltung und ein Pressebericht mit einem Beitrag von Christel

 

WANDERAUSSTELLUNG 2015 - 2016 "WAS GUT FÜR MICH IST"

Viktoria von Grone hat sich zwei Jahre portraitieren lassen. Zusammen mit der Fotokünstlerin, Claudia Thoelen haben sie eine Ausstellung mit Fotos und Texttafeln zusammengestellt. 

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Foto: copyright: Claudia Thoelen

Ausstellung mit Fotos von Claudia Thoelen und Texten von Viktoria von Grone.

Termine der Ausstellung2015

Termine der Ausstellung 2016

Link zur WDR-Internetredaktion mit Bildern aus der Ausstellung und Beiträgen von Claudia Thoelen und Viktoria von Grone

Den Film zur Ausstellungseröffnung finden Sie als Beitrag von Frank-M. Fischer bei Youtube hier.

Selbsthilfe und Demenz - Wie alles Anfing

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Foto: Demenz Support Stuttgart. Auf der Veranstaltung "Vielstimmig" Demenz Support-Stuttgart 2012

 

Expertinnen und Experten in eigener Sache

Inzwischen ist Demenz gesellschaftlich bekannt. Die große Herausforderung, den Betroffenen und Angehörigen in ihrem Bedürfnis gerecht zu werden, so lange wie möglich in der vertrauten häuslichen Umgebung zu verbleiben, auch weil dies die kostengünstigste Lebensform darstellt, ist vielfach diskutiert. Im Mittelpunkt der Bemühungen stehen die Angehörigen, die die Hauptlast der Betreuung tragen. Der Aufbau eines vielschichtigen Netzes entlastender Angeboten für Angehörigen von Menschen mit Demenz ist erfolgreich realisiert (u.a. Niedrigschwellige ANGEBOTE). Das ist gut so, und sicherlich auch noch ausbaufähig.

Doch es ist an der Zeit, sich den direkt Betroffenen zuzuwenden. Auch in Anbetracht der früheren Diagnostik, die die Menschen schon vor dem Rentenalter erreicht und damit oftmals weit entfernt von einer Pflegebedürftigkeit.

Aus vielfachen Erzählungen wissen wir, dass gerade die Zeit nach der Diagnose besonders schwierig ist. Angst, Trauer und Unsicherheit, wie es weitergeht. Die Sorge, die eigene Identität, den Arbeitsplatz und die Autonomie zu verlieren, sind quälende Gefühle zu diesem Zeitpunkt.Wenn Antworten nicht gefunden werden, geeignete Ansprechpartner fehlen, bleibt der Betroffene allein und zieht sich oft Schritt für Schritt aus den beruflichen und sozialen Beziehungen zurück. Die Berufstätigkeit wird häufig über eine Frühverrentung aufgegeben. Scham und Ausweglosigkeit drängen den Mensch mit Demenz in die Isolation und Abhängigkeit vom Partner, dem dann mehr oder weniger willig das Feld überlassen wird. Geeignete Angebote zur Selbstbewältigung lassen sich heute noch viel zu wenig finden. Die „unterstützte Selbsthilfe“ als Gruppenangebot zur Auseinandersetzung mit der Diagnose unter Gleichbetroffenen ist hier ein wichtiges Forum zur Stärkung der Menschen mit Demenz.

Die unterstützte Selbsthilfegruppe "Dementi" besteht seit 2011 in Duisburg

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Foto: Claudia Thoelen

Im Mittelpunkt steht:

  • Aufrechterhaltung der Selbstbestimmung
  • Bekenntnis und Annahme der Diagnose Demenz
  • Aktiv Leben mit den Folgen der eingeschränkten Alltagskompetenz

Sekundärziele in der Selbsthilfegruppe:

  • Auseinandersetzung mit den Beeinträchtigungen
  • Akzeptanz der Leistungseinbusen
  • Anpassung des eigenen Leistungsanspruches an das vorhandene Leistungsniveau
  • Abbau von Ängsten
  • Annahme von Assistenz und Unterstützungsleistungen
  • Auseinandersetzung zum Maß- und Umfang der Unterstützung
  • Erhalten von Alltagsfähigkeiten und Alltagskompetenzen
  • Aufrechterhaltung von Fähigkeiten
  • Erkennen und erleben eigener Erfolge auch durch kreative Aktivitäten
  • Stärkung des Selbstwertgefühls unter Gleichbetroffenen
  • Aufrecherhaltung des Interesses an der Entdeckung von Neuem
  • Erleben von Spaß und Wohlbefinden in der Gruppe durch Freizeitaktivitäten

 

Dementi - Aufbau der unterstützten Selbsthilfegruppe 2011

Mit Geduld und Beharrlichkeit gelang es, langsam und stetig ein Gruppenangebot aufzubauen. Über die Kontakte zu den Kooperationspartner aus der Region des Demenz-Servicezentrum Westliches Ruhrgebiet aus Duisburg, Essen, Oberhausen und Mülheim wurde das Vorhaben eine Selbsthilfegruppe aufbauen zu wollen sehr schnell transportiert.
Bis auf ein Gruppenmitglieder, das über einen Presseartikel zur Gruppe fand, wurden alle anderen über die bestehenden Kooperationskontakte vermittelt. Zu Anfang waren es zwei Betroffene, die sich begleitet von den beiden Mitarbeiterinnen des Demenz-Servicezentrums trafen. Lesen Sie weiter hier Aufbau der unterstützten Selbsthilfegruppe - Flyer
 

Viktoria von Grone die Initiatorin von "Dementi"tl_files/westliches_ruhrgebiet/Bilder/2016_0321_Viki.jpg       vorne links: Vikitoria von Grone (Foto:Fotografie-Neuhaus)

Viktoria von Grone hat zusammen mit Hilde Hartmann-Preis und Elke Riedemann vom Demenz-Servicezentrum Westliches Ruhrgebiet die Gruppe ins Leben gerufen. Unterstützung fanden sie nicht nur bei den Kolleginnen im Demenz-Servicezentrum in Duisburg auch die Selbsthilfeakteure auf Bundesebene: Michaela Kaplaneck und besonders Peter Wißmann von Demenz-Support , Stuttgart waren und sind weiterhin fördernde Kooperationspartner. Inzwischen gibt es auch in NRW mehrere unterstützte Selbsthilfeangebote für Menschen mit Demenz. Die Landesinitiative Demenz-Service-NRW hat auf ihrer Seite eine Übersichtsliste zusammengestellt hier.
 
Aktivitäten in der Gruppe
Besuch des Kölner Doms
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Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Dementi-Gruppe (Dementis) besuchen nicht nur gemeinsam Veranstaltungen, auch Ausflüge oder der Besuch eines Gruppenmitgliedes Zuhause im Garten gehören mit dazu. Die Dementis sind Neuem gegenüber aufgeschlossen. Sie probieren gerne gemeinsam Dinge aus, die das Leben mit Demenz erleichtern. So lies sich z.B. ein Teilnehmer, der nicht mehr so gut Lesen kann, anregen, gemeinsam in die Stadtbibliothek zu gehen, um das Hörbuchangebot dort kennenzulernen. Ein anderes  Mal gab es mehrere Fragen zur Medikamentierung. Daraufhin wurde beschlossen, dass die Moderatoren einen Gesprächstermin mit einem Mediziner arrangieren. Dieser nahm sich Zeit und konnte alle Fragen beantworten. Bei dem Gespräch waren auch die Angehörigen herzlich willkommen.
 
Im Gespräch mit dem Chefarzt im ev. Krankenhaus, Oberhausen
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Dr. Sünkeler, Chefarzt im EKO-Oberhausen stellt sich den Fragen der Gruppe
 
Zu den nachfolgenden Aktivitäten finden Sie ausführliche Beschreibungen in den blauen inks
 
Aktivitäten in der Gruppe - Atelierworkshop
 

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Erstes Workshoptreffen im Besucheratelier des Wilhelm-Lehmbruck Museum

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Foto: Claudia Thoelen

Aktivität: Atelierworkshop lesen Sie hier - Kunstatelier-Workshops

Zeitungsartikel: Kunstatelier-Workshops

Konzertteilnahme - WDR-Weihnachtskonzert - Essen

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Foto: Elke Riedemann

Herzmusik und Kammerkonzert mit Musikern der Duisburger Philharmoniker

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Foto: Duisburger Philharmoniker

Museums - Führung für Menschen mit Demenz im Kunstmuseum Mülheim

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Foto: Gisela, Mülheim

Die Dementis nahmen an einer der Premiereangebote im Kunst Museum Mülheim an der Ruhr in der Alten Post teil und "testeten" die Führung. Barbara Ader, Kunstbegleiterin des Angebotes für Menschen mit Demenz, ist Künstlerin und examinierte Gesundheits- und Altenpflegerin. Fortgebildet und eingeführt wurde sie von den Kunstvermittlern im Lehmbruck Museum, Duisburg. Im Duisburger Lehmbruck Museum wurde das Führungsangebot für Menschen mit Demenz 2007 erstmalig in Deutschland angeboten und weiter vermittelt.

Öffentlichkeitsarbeit - Sich bekennen und Mut machen

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Wir stellen Dementi vor und unterstützen den Aufbau einer unterstützten Selbsthilfe-Gruppe in Waltrop 2013  und Leichlingen 2014

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PPP download: Dementi stellt sich vor

 

Veröffentliche Interviews / Wir sprechen für uns

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Foto: Elke Riedemann. Hier im Gespräch m it WDR-Journalistin

Einige Berichte und Interviews

Die Gruppe - Was uns beschäftigt - Ich lebe mit Demenz / demenz das Magazin

Selbstbestimmt leben/ProAlter 2015

Leben mit Demenz - Ein Ehepaar im Interview 2015

Schulung / Konzept

 Startpunkt